Entwicklung der Sternwarte in Zwickau
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Zeit |
Ereignis |
Bemerkung |
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1964/65 |
Beginn des Astronomieunterrichts an der Goetheschule Zwickau |
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1965/66 |
Bau eines kleinen Fernrohres |
(50/540) Optik-Selbstbausatz |
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1967/68 |
Zentralisierung des Astronomieunterrichts der Planitzer Schulen an der Goetheschule |
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1968-69 |
Selbstbau eines Spiegelteleskopes 150/1310 einschließlich Optik |
durch Astronomielehrer und Fachberater Herrn E. Liebold |
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1969 |
Erste Beobachtungen durch Schüler, AG-Mitglieder und ehemalige Schüler |
im Privatgrundstück des Fachberaters |
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Plan zu Bildung einer Arbeitsgemeinschaft beim Kulturbund |
wie sich später herausstellte, die wichtigste Stütze bei allen weiteren Aktivitäten |
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Plan zur Errichtung einer Beobachtungsstation im Schulhof der Goetheschule entsteht |
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Sept. 1969 |
Das Selbstbauspiegelteleskop 150/1310 als Hauptinstrument und weitere 7 Fernrohre 50/540 sind im Schulhof der Goetheschule einsatzbereit |
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Herbst 1970 |
An der KKS wird ein ungenutztes, stark reparaturbedürftiges Fernrohr (80/1200) wieder entdeckt und an die Beobachtungsstation umgesetzt |
sehr gut zur Planetenbeobachtung geeignet |
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1970/71 |
Die erste Schulbeobachtungsstation steht den Schulen Zwickaus zur Verfügung |
dadurch wird die Beobachtung für Schüler und Lehrer wesentlich rationeller |
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Jan. 1971 |
Herr Liebold wird offiziell Leiter der astronomischen Beobachtungsstation, mit dem Auftrag, diese weiter auszubauen |
Schülerzahlen und abendliche Beobachtungen steigen und benötigen eine bessere Organisation |
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1971 |
Rat der Stadt beschließt die Notwendigkeit des Baus einer Sternwarte für die Verbesserung des Astronomieunterrichts in Zwickau |
Die Beobachtungsstation betreut bereits über 1200 Schüler mit steigender Tendenz |
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Erstes Projekt zur Errichtung einer Sternwarte und Pläne für ein größeres Instrument entstehen |
Preise konventioneller Firmen wie Carl-Zeiss-Jena waren unerschwinglich - Alternative: Eigenbau ! |
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März 1971 |
Die Zwickauer Maschinenfabrik übernimmt Patenschaft über die Anfertigung eines Fernrohres, dessen Cassegrain-Optik 400/6000 bei der renommierten Fa. Wilke in Berlin bestellt wird |
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Juni 1971 |
Ein weiteres leistungsfähiges, aber ungenutztes Spiegelteleskop wird von der damaligen W.-Ulbricht-Schule an die Beobachtungsstation umgelagert |
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Schuljahr 1972/73 |
Alle 10. Klassen Zwickaus nutzen die Möglichkeiten der Beobachtungsstation |
Besucherzahl: 1580 mit ca. 10000 Beobachtungen |
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1972 |
Das bestellte Spiegelsystem wird geliefert |
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März 1973 |
Schulrat erteilt schriftlichen Auftrag zur Projektierung einer Sternwarte |
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1973 |
In der Nähe der Goetheschule wird der Grundstein für ein Neubaugebiet für ca. 16000 Einwohner gelegt. |
Beobachtungsbedingungen werden wesentlich schlechter |
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Wegen schlechter Beobachtungsbedingungen der meisten Schulen Zwickaus wird Bau einer Sternwarte beschlossen |
Wahl fällt per Gutachten auf Kreuzberggelände |
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Herbst 1974 |
Sternwartenprojekt ist fertiggestellt |
Kostenvoranschlag: 461TM |
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Rat der Stadt lehnt Sternwartenprojekt ab ...ist im Planjahrfünft 75/80 nicht unterzubringen.... |
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Sternwarte bekommt 7 neue Fernrohre vom Typ Telementor (63/840) |
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1975 |
Das entstehende Neubaugebiet macht die Beobachtung im Gelände der Goetheschule unmöglich. Die Beobachtungsstation muss auf das Gelände am Kreuzberg umziehen |
Eine Zwischenlösung ist gefragt |
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März 1975 |
Beginn der Bautätigkeiten der "Zwischenlösung" 1. Etappe "Geräteraum" (in Kuppelform ) |
Alles durch "NAW" - Eigenleistung |
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Herbst 1975 |
Kuppel fertiggestellt |
Wert: 40 000 DM |
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Umzug in die neue Sternwarte |
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1976 |
Montage des 1. Hauptinstrumentes (Newton Spiegel); Aufstellung der Beobachtungssäulen |
Wert: 20 000 DM |
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Mai 1976 |
Grundsteinlegung Planetarium |
Als "Unterrichtsraum" |
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2 Astrokameras 56/250 |
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Ostern 1977 |
Richtfest Planetarium |
Wieder im "NAW" und immer noch ohne Strom |
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1978 |
Außenputz des Planetariums;Innenausbau und Heizung |
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Okt. 1978 |
Erdkabelanschluß der Sternwarte, Umrüstung der Fernrohre auf Elektroantrieb |
endlich wieder Langzeitaufnahmen |
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1979. |
Fertigstellung des Planetariumsgebäudes,Telefon, Bau der Fernrohrmontierung in der ZM, Mond- und Planetenkamera; Binokularer Ansatz |
großes Sternwartenprojekt wird gestrichen !!! |
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1980 März |
Erster Astronomieunterricht in der Sternwarte. Einweihung des Planetariums als Unterrichtsraum. Als Notlösung entsteht das Projekt einer unterkellerten Fertigteillaube als Unterrichtsraum |
Kuppel immer noch Geräteraum, Planetarium immer noch Unterrichsraum |
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1981 |
Beginn des Kellerbaus für Toilette, Fotolabor und Geräteraum. Unterrichtsraum als Fertigteillaube darüber |
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Nov.1981 |
Richtfest und Bedachung des Zwischenbaus |
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1984. |
Einweihung Spiegelteleskop 400/6000 |
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1985 |
Sternbild-Linienprojektoren für den Unterricht am Planetariumsgerät |
Alles Eigenbau |
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1986 |
Temperaturisolierung der Kuppel, Abfahrbare Newton-Hütte |
Wieder Eigenbau |
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1989 |
Ersatz der Fertigteillaube durch einen Massivbau |
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Aug. 97 |
Elektrifizierung der festen Beobachtungssäulen |
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1998 |
Sternwarte erhält neuen Computer |
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99/00 |
Sternwarte erhält neue Audioanlage, Fernsehgerät, Camcorder und Videoplayer |
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2001 |
Förderverein der Sternwarte gegründet |
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Juni 2002 |
Der Förderverein der Sternwarte erhält einen neuen Computer |
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September 2002 |
Der Mechanismus zum Öffnen des Kuppelspalts wird erneuert |
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Oktober 2002 |
Beginn der Umbauarbeiten am Planetarium |
neuer Himmel, neue Bestuhlung |
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Dezember 2002 |
Cassegrain 400/6000 erhält neue FS 2 Steuerung, nun ist es auch über den Computer steuerbar |
Die Steuerung wurde von Stefan Kunz installiert |
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März 2003 |
First Light am 400/6000 mit der neuen FS 2 Steuerung |
Erste Aufnahmen mit der neuen CCD Kamera Starlight XPress MX 916 |
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März 2003 |
Das Computernetzwerk wird installiert und seitdem ständig erweitert. |
Auch Netzwerksteckdosen an den Beobachtungssäulen |
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21.05.2003 |
Das Planetarium wird nach der Rekonstruktion wieder eröffnet |
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08.06.2004 |
Zum Venusdurchgang ist ein großer Besucherandrang in der Sternwarte. |
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24.09.2004 |
Hauptspiegel des 400/6000 Cassegrain Teleskops erhält eine neue Verspiegelung. |
Die Neujustierung erfolgt im Dezember 2004. |
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01.01.2005- 28.02.2005 |
Zeitweilige Stilllegung der Sternwarte wegen fehlender finanzieller Mittel der Stadt. |
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01.03.2005 |
Die Sternwarte wird in Trägerschaft des Fördervereins wieder eröffnet. |
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