Berichte und Fotos zumeist in Celle und Umgebung aufgenommen.

Fotos vom Dezember 2019

In diesem Dezember gab es immerhin mehr Nächte zum Beobachten als das Jahr zuvor. Was auch keine große Kunst ist, denn da gab es keine einzige. Am Anfang des Monats bei hellem Mondlicht gab es einige klare Nächte, die aber ungenutzt blieben. Später gab es am 15.12. klaren Himmel, um den 20.12. herum und die letzten beiden Abende waren auch klar. Am 15.12. nahm ich das erste Mal den Komet C/2017 T2 (PanSTARRS) auf, der an diesem Tag nahe beim Sternhaufen NGC 1528 stand. Dafür benutzte ich die Canon EOS 77D und das Canon EF 70-200, mit dem ich bei 200mm Brennweite und 3200 ISO 40x30 Sekunden belichtete.

Der nächste Tag zum Beobachten war dann der 19.12. Auch hier nahm ich zuerst den Komet C/2017 T2 (PanSTARRS) auf. Allerdings an diesem Tag mit dem TS Newton 150/750 und der ASI 294McPro. Das Bild wurde 24 x 30 Sekunden bei Gain 300 und -10°C Chiptemperatur belichtet.

Dann war es erst mal wieder wolkig, die Aufnahme von M45 wurde nichts. Als es dann wieder aufklarte, war dann noch der Weihnachtsbaum-Sternhaufen (NGC 2264) mit der verbundenen Nebelregion dran, deren bekanntester Nebel wohl der Konusnebel ist. Belichtet wurde hier 44 x 90 Sekunden bei Gain 300 und -10 Grad Chiptemperatur.

Das letzte Bild des Abends wurde dann der Sternhaufen M46 mit dem planetarischen Nebel NGC 2438, welcher aber im Vordergrund liegt. Diese Objekte wurden 44 x 90 Sekunden bei Gain 300 belichtet (-10°C).

Der 21.12. war auch wieder klar, zumindest bis nach Mitternacht. Also konnte ich wieder einige Aufnahmen machen. Es wurde dieselbe Ausrüstung wie am 19.12. verwendet. Zuerst war wieder der Komet PanSTARRS an der Reihe. Diesmal wurde er 36 x 30 Sekunden bei Gain 300 und -10 Grad belichtet.

Objekt Nummer 2 wurde der altbekannte Flammennebel und der Pferdekopfnebel. Hier kamen 50 x 90 Sekunden Belichtungszeit zusammen. Der Gain-Wert lag bei 300 und die Chiptemperatur bei -10°C.

Zueltzt nahm ich noch den Flaming-Star-Nebel IC405 im Fuhrmann auf. Hier wurde 40 x 90 Sekunden bei Gain 300 und -10 Grad belichtet.

Die letzte brauchbare Nacht war der 30.12. Zwar war es am 31.12. zumindest teilweise auch klar, aber da versagte die dämliche iOptron Montierung jämmerlich. Auch am 30.12. war zuerst wieder der Komet PanSTARRS dran. Er wurde 24 x 60 Sekunden bei Gain 300 und -10 Grad belichtet.

Das zweite Objekt des Abends war die "Versteckte Galaxie" IC 342 im Sternbild Giraffe. Belichtet wurde sie 52 x 120 Sekunden bei Gain 300 und -10°C Chiptemperatur. Die rötlich Färbung entsteht durch die Abschwächung des Lichts druch Staubwolken in der Milchstraße.

Das letzte Objekt des Monats war dann der Rosettennebel um den Sternhaufen NGC 2244. Dieser wurde 50 x 90 Sekunden bei Gain 300 und -10 Grad belichtet.